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Traditionellerweise wird in der Logik das Urteil dargestellt als die Verknüpfung eines Subjekts mit einem Prädikat. Nehmen wir etwa das Subjekt "Sokrates" und das Prädikat "Mensch", so wird das Urteil im Satz "Sokrates ist ein Mensch" sprachlich repräsentiert durch das Kopulativverb "ist". Oder, anders ausgedrückt: Das Urteil im Satz "Sokrates ist ein Mensch" besteht daraus, dass Sokrates tatsächlich zur Gruppe der Menschen gehört.

Philosophische PositionenEdit

FregeEdit

Frege spricht von Gedanken.

KantEdit

Kant kategorisiert die Urteile hinsichtlich Quantität, Qualität, Relation und Modalität. Siehe: Urteil (Kant)

TugendhatEdit

Nach Tugendhat ist ein Urteil ein "primär psychologischer Begriff". Der entsprechende sprachliche Begriff dazu lautet Aussagesetz. Die ontologische Entsprechung dieser beiden aber hat verschiedene Bezeichnungen bekommen. T. verwendet die Aussage, wobei er aber scharf zwischen Aussage und Aussagesatz trennt.

WittgensteinEdit

Wittgenstein spricht vom Sachverhalt: "Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen (Sachen, Dingen)." (TLP 2.01)